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Wir, das sind Karin und Klaus und unsere kleine Katzenbande. Über die Katzenbande näheres unter "Haustiere".

Karin ist von Beruf Sozialpädagogin und arbeitet selbständig als Lerntherapeutin für Lese-, Rechtschreib-, Rechenschwäche und Aufmerksamkeitsstörungen. Klaus ist von Beruf Ingenieur und arbeitet in einer kommunalen Kläranlage einer süddeutschen Großstadt. Nebenbei betreibt er noch ein Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit, Brandschutz und Explosionsschutz und arbeitet als Seminarleiter / Referent für die DWA e.V..

 

Unsere gemeinsamen Hobbys sind das Radfahren, das Campen mit unserem Wohnwagen und wie bei Selbständigen üblich, auch die Selbständigkeit des anderen Partners, weil es im Grunde immer was zu tun gibt. Ehrenamtlich engagieren wir uns mal mehr mal weniger bei den Naturfreunden und dem ADFC. Beim ADFC führen wir als Tourenleiter gemeinsam Radtouren im Bereich Augsburg und auch Mehrtagestouren. Seit letztem Jahr dürfen wir uns "zertifizierter Tourguide" nennen.

Karin singt außerdem im Friedberger Kammerchor und pflegt unseren Garten an der Wohnung. Beide fotografieren wir gerne digital, die Ergebnisse sind unter Foto zusammengeführt. Klaus erstellt Webauftritte für Bekannte und Freunde und natürlich diese Seiten.

Wir leben mit unseren Katzen Daffy, Mikosch und Moritz in einer Eigentumswohnung in Neukissing. Zu unserer Wohnung gehört ein Garten, in dem wir einen Gartenteich, einen großen Carport und einen Bachlauf mit Solarpumpe untergebracht haben. Vom Rasen blieb nicht viel übrig, aber wir haben ja keine Kinder und unsere Katzen nutzen auch die angrenzenden Grundstücke zum Toben.

Das wars eigentlich so in der Hauptsache. Schaut Euch einfach auf unserer Homepage um. Wir hoffen diese so zu pflegen, dass immer wieder was Neues dabei ist.

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Seit 1994 teilen wir unsere jeweiligen Wohnungen mit einer oder mehreren Katzen. Charly, unseren ersten Kater haben wir von einem Bauernhof geholt. Nach einer Nacht herzerweichenden Jammerns sahen wir ein, dass zwei Erwachsene nicht sehr spannend für ein kleines neugieriges Fellbündel sind, insbesondere wenn sie in der Nacht schlafen und nicht herumtoben. Also zog Minka eine Schwester von Charly mit ein. Da wir keinen markierenden Kater haben wollten wurde Charly 1995 entkatert.

Da wir gelesen hatten, dass Katzen im Alter böse werden, wenn sie nicht Kinder bekommen haben, warteten wir mit dem Sterilisieren. Heraus kamen zwei süße Kater und ein Kätzchen. Nach acht Wochen trennten wir uns vom Nachwuchs und behielten Bär einen roten Kater. Leider musste er viele Schläge von seiner Mutter einstecken, weil die nicht verstand, warum das Kind sich im Hotel Mamma einquartieren wollte.

Während eines Pfingsturlaubs war leider ein Katzenfänger in Gablingen unterwegs und wir hatten dann nur noch Minka, weil diese so scheu war, dass sie sich nur von uns anfassen und füttern lies. Sie blieb dann die einzige Katze und machte zwei Umzüge mit uns mit. Dazu sollte man wissen, dass sie immer stinkbeleidigt war, wenn auch nur kleine Veränderungen in der Wohnung oder im Garten passierten. Für den Umzug nach Kissing brauchte sie zwei Wochen bis sie die Veränderung akzeptierte und sich nicht ständig verkroch. Nach einer weiteren Woche war wieder alles normal. Eine weitere Woche hatten wir noch die Nerven sie nicht ins Freie zu lassen, was sie ja bisher gewöhnt war. Als wir dann endlich nachgaben, ging sie zwei Meter nach draußen, drehte auf der Stelle um und stürmte wieder in die Wohnung. "Jetzt haben sie da draußen auch noch alles umgestellt", so oder so ähnlich hat sie wohl gedacht. Bis 2007 lebten wir in Ruhe zusammen bis sie die Lebenskraft verlor und verstarb.

Ende 2008 wurde der Gedanke geboren, sich wieder Mitbewohner auf vier Pfoten zu holen. Da wir beide die Eigensinnigkeit und den unabhängigen Charakter von Katzen lieben, sollte es ein Katzenpärchen sein. Über den Tierschutzverein ATTIS e.V. haben wir einiges gelesen und uns im Januar 2009 dann den Warteraum für zu vermittelnde Katzen besucht. Einige verschmuste Katzen warben um uns, aber mit einer Sozialpädagogin zur Partnerin wurden es die Katzen, die sich von Menschen nicht anfassen lassen, weil sie ja sonst nie vermittelt werden. So nahmen wir an dem Tag Moritz und Mikosch. mit nach Hause.

Nach zwei Wochen konnten wir sie endlich ab und zu mal locken, aber ansonsten waren sie kaum zu sehen. Mit der Zeit wurden sie zutraulicher aber hielten immer einen Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter. Internetrechergen ergaben, dass wir uns einfach gedulden müssen und warten bis sie zutraulich werden. Ab April 2009 ließen wir sie dann auch nach draußen und sie kamen nach kürzeren und längeren Ausflügen wieder. Sie hatten uns zumindest als neues Zuhause akzeptiert.

Nach einiger Zeit wurden wir doch ungeduldig. Wir nahmen noch mal Kontakt mit ATTIS auf und holten uns noch eine dritte schmusige Katze namens Duffy. Wie bei uns üblich hat Duffy einen Silberblick, einen zu kurzen Unterkiefer (deshalb lässt sie die Zunge heraushängen) und wurde bereits mit drei Wochen ausgesetzt. Sie ist extrem scheu, aber wenn sie Vertrauen gefasst hat, auch extrem schmusig. Wir hofften dass dies auf die anderen Katzen abfärbt. Leider war dies nicht der Fall.

Zumindest nicht gleich. Ende Oktober hat Moritz immer mehr mit Karin gepfotelt. Ein bisschen streicheln an der Pfote war ok. Mehr aber nicht. Irgendwann hat er dann beschlossen, dass er gestreichelt werden will. Und das von da an ausgiebig und bei jeder Gelegenheit. Vier Wochen später lag Mikosch auf einer Decke auf der Couch und sprang nicht wie üblich auf und davon, wenn wir näher als einen Meter kamen. Die vorsichtige Handannäherung lies er zu und schnurrte lauthals, als ich ihm am Kopf kraulte. Auch hier war das Eis gebrochen. Anders als sein Bruder aber nur, wenn er Lust hat. Ansonsten besteht er auf dem Abstand.

Vielleicht macht dies auch anderen Katzeneltern, die scheue Katzen haben Mut zum Durchhalten. Wir haben vor einem Jahr nicht gedacht, dass wir mit den beiden soweit kommen.

Kleiner aktueller Nachsatz: Mikosch und Moritz sind inzwischen extrem anhänglich. Insbesondere Karin hat sofort mindestens einen der Kater auf dem Schoss, wenn sie sich in einen Sessel oder auf die Couch setzt. Duffy kommt dann häufiger zu mir und läßt sich ausgiebig streicheln und kraulen. Die ersten Tierarztgänge und das zugehörige Fangen und in den Katzenkorb bringen, waren immer mit Blessuren an meiner Haut erkauft. Inzwischen ernte ich nur noch ein unwilliges Brummen, wenn ich Moritz aus seinem Lieblingskorb am Katzenbaum hole und ihn in den Katzenkorb trage. Auch einige Minuten auf dem Arm halten ist in Ordnung und wird mit lautem Schnurren akzeptiert. Bis vor zwei Jahren wäre ich gebissen worden, wenn ich das gemacht hätte.

Aktuelle Bilder folgen, wenn die Seite wieder fertig aufgebaut ist.